Wie fit sind Sie in Sachen Stressbewältigung?

Sie sitzen abends im Konzert, haben sich die ganze Woche darauf gefreut. Und dann können Sie die Musik nicht genießen, weil Sie ans Büro denken. Sie kennen diese Situation? Es geht auch anders. Testen Sie Ihre Fitness im Umgang mit Belastungen und erfahren Sie hilfreiche Tipps.

„Manchmal hilft der Blick von außen – einem Freund, einer Kollegin oder einem Profi.“
Mag. Andreas Kremla, Kollegiale Leitung des Arbeitspsychologischen Zentrums Health Consult

Schalten Sie untertags auch mal bewusst einen Gang herunter?
Egal ob Meetings leiten oder E­-Mails verfassen: Die Konzentration verabschiedet sich nach eineinhalb Stunden. Deshalb brauchen wir eine Mittagspause und zumindest eine Pause am Vormittag und am Nachmittag. Bildschirmarbeiter sollten stündlich die Augen entlasten und etwas Anderes tun.

Gönnen Sie sich regelmäßig einen Tapeten wechsel?
Viele sagen ja, sie sind reif für die Insel. Dabei reicht oft schon ein verlängertes Wochenende, um sich zu erholen.
Wichtig ist eine konsequente Auszeit mit drei Phasen – runterfahren, entspannen und wieder hochfahren. Als Faustregel gilt: zumindest eine Auszeit pro Quartal.

Sind Sie zwischendurch auch immer mal in Bewegung?
Das Motto „No sports“ ist vor allem für Büromenschen pures Gift. Optimal sind mehrere Stunden Bewegung pro Woche.
Das macht körperlich und mental fit. Das passende Stressventil hängt von Typ, Alter und Lebensumständen ab. Ausdauersportarten wie Schwimmen oder Radfahren sind Fixstarter.

Achten Sie auf Ihr leibliches Wohl?
Ob Burger, Knabberzeug oder Süßes: Unter Druck sündigen wir am liebsten. In vermeintlichen Gefahrensituationen will unser Körper rasch an Energie kommen.
Dabei stärkt nur eine ausgewogene Ernährung die Ressourcen – also besser zum Apfel greifen als zum Schokoriegel.

Haben Sie Ihre To-do-Liste im Griff ?
Wer kennt das nicht: Wir schieben wichtige Aufgaben auf die lange Bank, um Nebensächliches zu erledigen. Hier ist Selbstorganisation gefragt. Klären Sie Prioritäten und beweisen Sie bei der Umsetzung Selbstdisziplin. Wer offene Baustellen schließt, erspart sich ständigen Druck.

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Stress